AFH Alliance, Chief Editor
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Willkommen in der Zukunft
Veröffentlicht in Aktuell, conhIT 2011, Themen am April 12, 2011
von Dr. Anna Niemeyer
Mobile Lösungen für die Klinik sind nun Realität, zumindest bei den IT-Herstellern, die in der vergangenen Woche ihre Neuentwicklungen und Szenarien auf der diesjährigen conhIT vom 05. bis 07.04.2011 in Berlin vorstellten.
Der Weg in das Krankenhaus ist noch weit, auch wenn einige Anwendungen und Geräte bereits von Ärzten und Pflegekräften in den Händen gehalten werden. Doch immerhin: die ersten Schritte sind getan.
Die Nachfrage ist enorm, das konnte ich spüren in Berlin! Zusammen mit unserem Entwicklungspartner SIEMENS habe ich die erste App für i.s.h. med auf dem iPad vorgestellt und war selbst ein wenig von dem großen Interesse überrascht. Mit der Visiten-App konnten wir den Zugang zum KIS zeigen, eine 1:1-Abbildung, wie sie viele andere zeigen („Wir haben das gesamte KIS auf dem iPhone“), finde ich erschreckend.
Der Zauber des mobilen Device und v.a. auch des Konzeptes der i…-Geräte liegt doch in der Reduktion! Als Ärztin möchte ich am Patientenbett genau die in diesem Moment benötigten Daten und Informationen sehen und bearbeiten und nicht die ganze Welt. Mit diesem innovativen Ansatz, beispielhaft und prototypisch ausgeführt für die Visite, stießen wir auf großes Interesse bei Kliniken und Unikliniken. Allen ist klar, dass obwohl noch nicht einmal im Regelbetrieb vorhanden, mobile Devices nicht mehr wegzudenken sind aus der Klinik. Schade, dass das iPad im Krankenhaus nur bedingt einsatzfähig ist. Die Fragen, die zwar weniger aufregend, aber für den Echt-Einsatz umso wichtiger sind, wurden auf der conhIT nicht beantwortet. Hygiene und Resistance gegen Stürze, Wasser und andere Flüssigkeiten bleiben also weiterhin ungeklärt, hier ist die Industrie gefragt, Antworten zu entwickeln. Auch das Device Management, das die Administration und Einhaltung der Sicherheitsanforderungen gewährleisten muss ist noch nicht abschließend geklärt, obwohl es hier zumindest bereits Ansätze gibt, die in die richtige Richtung laufen. Gleichwohl ist es notwendig, die mobilen Devices in meine Krankenhaus-Infrastruktur integrieren zu können, ohne eine proprietäre Parallel-Architektur aufbauen zu müssen.
Schließlich ist dann noch eine flächendeckende Wireless- Infrastruktur unabdingbar, um mobile Technologie sinnvoll am Krankenbett nutzen zu können. Krankenhäuser sollten im Vorfeld die geeigneten Architekturen aufbauen und in moderne Infrastruktur investieren.
Ein Hersteller allein kann diese Fragen nicht alle beantworten und gleichzeitig noch mit den klinischen Mitarbeitern prozessunterstützende Anforderungen erarbeiten. Das AFH ist mit seinem Partnerkonzept auch hier wieder Impulsgeber. Verschiedene Industriepartner arbeiten gemeinsam an Lösungsszenarien, die geeignet sind die aktuellen und zukünftigen Fragestellungen auf den unterschiedlichen Ebenen zu beantworten. Nicht einer isolierten App auf einem mobilen Device gehört die Zukunft, sondern einem ganzheitlichen Ansatz, der den am Patienten tätigen Mitarbeiter in seiner täglichen Arbeit wirklich unterstützt. Dazu gehört es, ein mobiles Device nicht als KIS-Interface zu begreifen, sondern als persönlichen Assistenten, der mir nicht nur Informationen zum Patienten und darüber hinaus bietet sondern auch Steuerung von Terminen und Kommunikation erlaubt.
Ene, mene, mini
Veröffentlicht in Aktuell, Partnernews am März 23, 2011
Zu Besuch bei den Kleinsten: Das AFH geht neue Wege.
von Marita Göttsche, Projektmanagerin im AFH.
Seit Herbst 2010 ist das Startup Unternehmen mybabywatch neuer Partner im Asklepios Future Hospital Programm. Gemeinsam mit den Ärzten und Pflegekräften der Frühgeborenenstation der Abteilung für Neonatologie (Chefarzt Dr. R.Laux) des Asklepios Klinikums Barmbek, wird ein neues System erprobt, welches es Eltern und Angehörigen von Frühgeborenen erlaubt, das Frühchen jederzeit virtuell über das Internet zu besuchen. Wir versprechen uns Vorteile in der Entwicklung der Eltern-Kind-Beziehung, so Christian Hess, Ärztlicher Leiter des Asklepios Future Hospital Programms. Ausserdem kann mit vergleichsweise einfachen, vor allem aber etablierten Mitteln diese für die Eltern schwierige Phase angenehmer gestaltet werden.
Am 18.03.11 habe ich am Kickoff-Symposium „mybabywatch“ im Hotel Adlon, Berlin teilgenommen, auf dem das neue internetbasierte virtuelle Besuchssystem „mybabywatch“ für Eltern von Frühgeborenen vorgestellt wurde, das das AFH in der Neonatologie des AK Barmbek pilotieren wird. Neben Vorträgen über die Entstehungsgeschichte dieses Themas an der Charité Berlin von Prof. Dr. Wauer und heutigen Unterstützungsmöglichkeiten über Web- und Mobil-Technologien von Herrn Schneider, Vodafone, hat mich der Vortrag von Frau Silke Mader, geschäftsführende Vorsitzende der EFCNI-European Foundation for the Care of Newborn Infants außergewöhnlich beeindruckt. Frau Mader hat mir einen ganz neuen Blickwinkel und eine ganz andere Sensibilität auf und für das Frühchenthema vermittelt.
Nicht die technologischen Möglichkeiten, mit denen Eltern ihre Babies virtuell besuchen können, sind allein die „schicke“ Zukunft. Das Hauptthema ist, die gesellschaftliche Aufmerksamkeit für die Frühchenthemen
• Abbau der Ängste und Sorgen von Frühcheneltern im psychosozialen Umwelt durch Betreuung der Gesamtfamilie durch Ärzte und Schwestern.
• Bestmögliche medizinische Versorgung und langfristige Verbesserung des Gesundheitszustandes von Frühchen
• Erforschung vom Maßnahmen zur Vermeidung von Frühgeburten
durch Maßnahmen, Öffentlichkeitsarbeit, Netzwerke, Lobbying Schritt für Schritt zu fördern. Da inzwischen ca. 10% aller Geburten Frühgeburten sind, also ein gesellschaftlich relevanter Faktor, braucht das Thema viel mehr öffentliche Aufmerksamkeit, Unterstützung und Lobbyarbeit. Frau Mader hat in beeindruckter und natürlicher Weise ihre Anstrengungen von einer betroffenen Mutter von frühgeborenen Zwillingen (ein Kind verstarb) Ende der Neunziger, die damals mit Ihren Sorgen und Ängsten allein gelassen wurde, über
• die Gründung von Elternselbsthilfegruppen,
• den Aufbau von Netzwerken,
• die Gewinnung von Unterstützern auch aus dem politischen Umfeld,
• die Übernahme des Vorstandvorsitzes des deutschen Bundesverbandes
bis zu ihrer heutigen Rolle als Vorkämpferin auf europäischer Ebene geschildert.
Ihr Herzensanliegen ist, das der bekannte Kinderreim „ene, mene, muh, und raus bist du“ für Frühchen mit dem Wahlspruch „ene, mene, mini“ ins Gegenteil gedreht wird, nämlich „Mini, du gehörst dazu“. Mit einem Foto ihres gesunden, inzwischen 14jährigen Sohnes hat sie alle Teilnehmer überzeugt, all die Mühe lohnt sich. Jede weitere Unterstützung des EFCNI http://www.efcni.org ist willkommen . Das mybabywatch-System (Infos unter: mybabywatch) kann dabei einen wertvollen Beitrag leisten. Künftige Eltern werden diese Unterstützung und Hilfe in ihrer Ausnahmesituation mehr und mehr einfordern.
Was liest eigentlich der CIO der Asklepios Kliniken?
Veröffentlicht in Themen am März 17, 2011
Dem IT Fachmagazin CIO verrät Uwe Pöttgen, Leiter des Konzernbereichs IT der Asklepios Kliniken in der aktuellen Ausgabe seine 5 Top-Titel.
Und hier der direkte Link:
CIO online 14.03.2011
How important is Asklepios and the AFH for the healthcare market and your organisation?
Christian Hess asked the AFH partners at the HIMSS11 about this topic.
CeBIT 2011 – Telemedizin ist mehr als ein Hype
Uwe Pöttgen, CIO der Asklepios Kliniken und Dr. Axel Wehmeier, Leiter Strategisches Geschäftsfeld Gesundheit Deutsche Telekom äußern sich auf der CeBIT 2011 über die Zukunft der Telemedizin.
Bernhard Kuhn zum Thema Wachstumsfeld Gesundheit aus Sicht der Telekom.

